November: sun and ice

I love the combination of sun and snow, or sun and ice. Today I got the latter. I woke up 5:45 and after a short breakfast I drove to Långhällan, where I’ve been four weeks ago. First I tested my new lens, but quickly changed to my old wide angel lens, since I don’t have a 52mm filter adapter for the new one. It was quite cold for the first of November: between -8 °C and -9 °C. The sun slowly went up but was hidden behind a wall of clouds. Långhällan is just a big rugged rock but I could take photos again and again, always trying to find new and better motives. Today I tried to catch both the cold ice covered puddles and the sky with its warm daybreak colours.

After a while I turned the car and drove back a bit, but stopped at another shallow beach. In contrast to Långhällan which is quite exposed, this small bay starts to freeze over. The ice is still very thin and even small waves can break it into large, irregular pieces.

All grass and reeds where covered with hoarfrost which gave the landscape a quite wintry mood, even if it’s only first of November. First I was annoyed with myself because I left home the macro lens. But the new wide angle is surprisingly good for near shots, too.

Now it got cloudy and warmer, +1 °C. So I guess I can have a lie-in tomorrow.

11 comments to “November: sun and ice”

  1. Annika 2014-11-01 22:42

    Wow, wow, wow. That is SO beautiful!!!

  2. Ricarda 2014-11-02 10:16

    Herrliche Bilder !!!
    Ich freu mich auch schon wieder wenn die “Eiszeiten” kommen :)
    Schønen Sonntag noch !

  3. sandra 2014-11-02 12:07

    … the last picture looks like trees with snow… Trees for cristmas…
    Wonderful Pictures!

    Have a nice w’end!

  4. Sylvia 2014-11-02 12:55

    Das sind alles sehr schöne Fotos, aber das Microforest-Bild ist toppt sie alle.
    Schönen Restsonntag wünscht Sylvia

  5. way-up-north 2014-11-02 21:10

    Danke, thank you, Annika, Ricarda, sandra und/and Sylvia.

  6. Martin 2014-11-05 19:25

    Hallo Olaf, das Zwergenwald-Bild ist schon toll. Aber lieber mag ich noch die beiden Bilder mit Fels, Eis und Meereshorizont.
    Nachdem Du ja eine Schwäche für neue Linsen verraten hast, ist hier noch ein Vorschlag von mir. Wie wäre es mit einem Nikkor PC-E 24mm (oder 45mm) ? Da kannst Du sehr großen Vordergrund kombinieren mit Schärfe bis zum Horizont. Ich nutze das viel. Für meine Panos ist das 45mm richtig. Für Dich wäre das 24mm wohl interessanter. Die Linse hat nur viele Nachteile: sehr teuer, nur mit Stativ zu nutzen, immer mit manueller Einstellung, und dazu noch schwer. Aber es gibt wirklich erweiterte Gestaltungsmöglichkeiten.
    (Z.Zt. bin ich vorübergehend in meinem Aktionsradius etwas eingeschränkt. Dafür habe ich Zeit, Dir Kommentare auch zu älteren Beiträgen zu schicken. Das mache ich jetzt einfach mal.)

  7. way-up-north 2014-11-05 19:48

    Ich mag die ersten beiden Felsbilder auch am liebsten, die sind aber mit dem 16-35mm f/4.0 gemacht.

    An Shift/Tilt habe ich auch schon einmal gedacht, aber momentan sind mir die Objektive zu teuer. Ich will erst einmal lernen, mit den schon vorhandenen Linsen gute Bilder zu machen und da ist noch viel Luft nach oben.

    Ich freue mich über alle Tipps von Dir.

  8. Martin 2014-11-05 19:52

    Sehe gerade, dass mein Kommentar nicht beim 1. November gelandet ist. Jetzt ist es eben so.
    Wie unterschiedlich so Landschaftsfotografen arbeiten! Ich kann schon verstehen, dass Du das Freistellen von Motiven mit offener Blende sehr schätzt. Und auch die Nachtaufnahmen gehen damit wohl etwas leichter.
    Ich muss allerdings zugeben, dass mein altes MF Nikkor 35mm f 2,8 so ziemlich die einzige Linse ist, die ich immer zuhause lasse. Mir reichen da die Möglichkeiten, die ich mit meinem Zoom in diesem Brennweitenbereich habe. Aber ich sehe, dass Du mit der Linse Fotos machst, die Deine Handschrift tragen. Dafür wünsche ich Dir weiter viele schöne Motive!

  9. way-up-north 2014-11-05 19:59

    Martin: Ich habe die Kommentare umgezogen, jetzt stehen sie richtig.

    Ich bin ehrlich gesagt noch weit davon entfernt, eine eigene fotografische Handschrift zu haben. Ich mag Schärfe von 0 – ∞ (Da wäre ein PC-E 24mm toll!), aber Freistellen finde ich auch schön. Mal schauen, wo ich in fünf Jahren bin, vielleicht habe ich dann ein paar Vorlieben entwickelt.

  10. Martin 2014-11-06 14:09

    Bist Du schon mal zusammen mit einem anderen Fotografen durch die Gegend gezogen und habt Ihr danach Eure Ergebnisse verglichen. Ich habe die Erfahrung mal in einem Fotokurs gemacht und war überrascht, wie unterschiedlich die Sehweisen und danach die Ergebnisse der einzelnen Teilnehmer waren. Jeder guckt einfach ein bisschen anders – und das ist der Beginn einer eigenen Handschrift. Ich finde, heute kann man die eigene Handschrift nicht mehr an einem Einzelbild festmachen, an einer Bilderserie aber schon. Und Deine Bilderserie ist inzwischen ziemlich umfangreich.
    Wenn ich versuche aus meiner Sicht Deine Handschrift zu beschreiben, dann fällt mir zuerst die Unbekümmertheit ein, mit der Du profane Alltagselemente in Bilder einbeziehst, die eigentlich wie klassische Natur- oder Naturlandschaftsaufnahmen daherkommen. Dann könnte ich da noch den sichtbaren Konflikt benennen, journalistische Bilder (die für ein bestimmtes Thema schnell zusammenfotografiert sein müssen) mit einer gepflegten Gestaltung zu versehen.
    Beides nacht Spaß anzugucken!
    Ich verkenne nicht, dass Deine Bilder manchmal vor allem eine Geschichte erzählen und manchmal eher Bildnisse sein wollen und dass sich in der Summe entsprechend schwer eine einheitliche Handschrift finden lässt.
    Wenn mir noch mehr dazu einfällt schreibe ich es Dir.

  11. way-up-north 2014-11-07 20:21

    Hallo Martin, das habe ich leider erst viel zu selten gemacht, aber jedes Mal war das sowohl ein schönes als auch ein lehrreiches Erlebnis. Du bist willkommen, für gemeinsame Fotosessions vorbeizuschauen, mein Gästezimmer steht meistens leer.

    Danke für Deine Ideen zur eigenen Handschrift. Bei mir hat die Fotografie ja mehrere Rollen: Die der Landschaftsfotografie, der eher journalistischen Fotografie und leider viel zu selten der abstrakten Fotografie (das soll eines der Themen für die Reise sein). Und manchmal fotografiere ich auch nur, weil es so schön ist, mit der Kamera draußen zu sein. Daher sind die Bilder extrem unterschiedlich, sowohl gestalterisch als auch qualitativ. Manchmal habe ich eben nur ein rauschiges iPhone-Foto im Halbdunkeln und verwende das dann auch. Und manchmal erzählt gerade so ein „minderwertiges“ Foto eine schöne Geschichte: Auf der 372.

    Kennst Du eigentlich meinen Nordwärts-Artikel Zwei Fotografen. Ein Selbstinterview? Passt hier auch ganz gut zur Diskussion.

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