Scandinavian luxury – I

What is Scandinavian luxury?

When you drive home from a good rehearsal with the chamber choir and see a faint polar light through the front side window of your car.

When you arrive home and ignore the aurora, because you saw it already at least five times since August.

When you, just before going to bed, open the door and look outside.

When you sit on the wooden panel just in front of your front door and look at the intensifying Northern Lights, already wearing your pyjamas.

And make some photos – just half a meter from your front door. They won’t be the best, but you don’t care.

When you just slip into your boots and take another shot from the garden.

When you can experience this without being in a holiday – like it happened to me one and a half hours ago: That’s Scandinavian luxury!

8 comments to “Scandinavian luxury – I”

  1. Sylvia 2015-10-07 11:19

    Hast Du die Fotos nachgearbeitet oder sieht man es so wirklich?

  2. way-up-north 2015-10-07 11:32

    Die Fotos sind nachbearbeitet, Sylvia, aber hauptsächlich, um das Resultat näher an die Realität zu bringen, denn durch die Langzeitbelichtung verwandelt sich Polarlicht manchmal in giftgrünen Kleister.

    Was natürlich leider fehlt, ist die Bewegung. Manchmal ist die Aurora recht statisch, gestern war – zumindest in diesen Minuten – richtig Bewegung drin.

  3. Sylvia 2015-10-07 19:56

    Dass da Bewegung drin ist, sieht man an dem unteren Foto durchaus oder kann es sich zumindest denken.

  4. Martin 2015-10-08 12:18

    Hallo Olaf,
    Ich gönne Dir diesen Luxus ganz und gar. Schließlich gibt es ja auch Dinge, die Du dafür entbehren musst. Deutsche Kuchen und Plätzchen sind da wohl die leichter zu verkraftenden Entbehrungen.
    Ich kann mir an dieser Stelle aber nicht verkneifen, auf meinen Super-Luxus hinzuweisen. Ich kann nämlich auch, wenn ich in Skandinavien bin, einen Schritt vor die Tür machen, und habe die schönsten Naturschauspiele direkt vor der Nase. Ich meine mein Schneckenhaus, den VW-Bus als handliches, wintertaugliches Wohnmobil. Er schützt mich vor Kälte, Schneesturm, Dauerregen, Mücken und Ameisen. Und mit einem Schritt vor die Tür bin ich mitten in der Natur. Und er bietet mir immer trockenen und warmen Erholungsraum mit vielfältiger Küche. Natürlich hat er auch Nachteile. Er bewahrt mich z.B. vor vielen interessanten Kontakten, die sich in den verschiedenen Herbergen zwangsläufig ergeben und macht mich dabei ein bisschen kontaktarm. Und es gibt viel zu viele Tage im Jahr, an denen ich nicht in dem Schneckenhaus übernachte. So ist es mit Deinem Alltagsluxus nicht vergleichbar. Außerdem ist es ein teueres Auto, das zudem mehr stinkt als erlaubt, wie ich gerade erfahren musste. Natürlich weiß ich, dass der Vergleich hinkt, aber wenn Du von Deinem skandinavischen Luxus schwärmst, wollte ich ein bisschen mitschwärmen, eben von meinem skandinavischen und polnischen und französischen und manchmal sogar deutschen Luxus.
    Gruß Martin

  5. way-up-north 2015-10-10 17:36

    Hallo Martin,

    vor einem halben Jahr hat mein Autoschrauber gemeint, ich solle so langsam mal anfangen, mich nach einem neuen Auto umzuschauen, denn bei meinem Saab, der fröhlich vor sich hinrostet, seien teurere Reparaturen demnächst nicht auszuschließen.

    Jetzt überlege ich, mir einen Wagen mit Allrad zu kaufen, bei den Wegen, die ich fahre, ist das bestimmt nicht verkehrt.

    Allerdings klingt so ein VW-Bus, der sich sogar im Winter als mobile Unterkunft nutzen lässt extrem verlockend. So etwas hätte ich auch gerne.

    Ich habe letzten Winter, da fast alle Jugendherbergen und so geschlossen hatten, eh oft alleine in irgendwelchen Hütten übernachtet, Kommunikation hatte ich da auch nur begrenzt.

    Wenn es jetzt einen Bus – schon ausgebaut – mit Allrad gäbe, das ganze bezahlbar … .

    Manchmal neige ich zu recht realitätsfernen Träumereien …

    Wenn Du mal vorbeikommst, Martin, dann steht Dir mein Gästezimmer zur Verfügung. Ich schlafe dann mal in Deinem Schneckenhaus probe, wenn ich darf ;-)

  6. Martin 2015-10-10 17:57

    Hallo Olaf, das werde ich mir zweimal überlegen. Denn ich fürchte, wenn Du darin probegeschlafen hast, dann gibst Du ihn nicht wieder her.

    Wenn Du genaueres wissen willst, dann schreib mir mal. (Z.B. Preise usw) Hier nur so viel. Der wintertaugliche Ausbau mit “Reimo”-Teilen (Isolierung der Wagenwände, festes Hochdach, Heizungsanlage, Wassertanks im Wageninneren) ist so teuer, dass er sich nur bei einem neuen Bus lohnt, den man dann auch mindestens 10 Jahre nutzt. Fertig gibt es das nicht, schon gar nicht von Westfalia. Außerdem sind die nochmal viel teuerer für Schnickschnack den man nicht braucht. Von der Planung über Bus-Kauf und Ausbau muss man ca. 1 Jahr rechnen.
    Aber dann …

  7. way-up-north 2015-10-10 18:19

    … ich habe es befürchtet, Martin, dass das ganze mit viel Geld und Planung verbunden ist. Vielleicht doch lieber zwei Pferde und ein kleiner Zirkuswagen mit Bollerofen …

  8. Martin 2015-10-11 12:04

    Geniale Idee! Wenn Du dann in der Ferne eine verlockende Fotolocation erahnst, dann kannst Du die Pferde ausspannen, eines als Packpferd für die Fotoausrüstung nutzen, dich auf den Rücken des anderen schwingen und auf gehts …! In alten Western hat das doch auch funktioniert ?

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